2017/2018: Demokratie heute

Susanne Weigelin-Schwiedrzik: Zur politischen Situation in der VR China – Xi Jinping und die Gestaltung der chinesischen Innen- und Außenpolitik

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Zusammenfassung

Die gegenwärtige politische Situation in China ist von einer Kombination aus Populismus und Nationalismus geprägt. Mittels der Anti-Korruptionskampagne wird versucht, die wach-sende Unzufriedenheit großer Bevölkerungsgruppen in Schach zu halten, die einer lang¬samer wachsenden Wirtschaft, großen Problemen der sozialen Ungerechtigkeit sowie der gravierenden Umweltverschmutzung geschuldet ist. Auch die außenpolitische Positionierung Chinas als Weltmacht dient dazu, unzufriedene Teile der Bevölkerung nationalistisch auszurichten und von den wirtschaftlichen Problemen abzulenken.

Birge Krondorfer: Demokratie braucht (Frauen)Bildung

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Zusammenfassung

Bildung wird heute zumeist als Produkt verstanden, das auf unmittelbare Handlungs-relevanz, auf Qualifikationen sowie praktikable Kompetenzen ausgerichtet ist und nicht mehr als emanzipatorischer Prozess, der mit Entfaltung und gesellschaftlicher Relevanz einhergeht. Die Ökonomisierung bestimmt sowohl Inhalte als auch Formen von Bildung. Feministische Bildung fordert kritische (Selbst)Reflexion von Lehrenden und Lernenden und eine Ausein¬andersetzung mit den Normen des Systems.

Sylvia Kritzinger: Veränderungen der Parteienlandschaft und deren Auswirkungen auf das politische System

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Zusammenfassung

Die Parteienlandschaft Österreichs hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Ursache sind veränderte soziale Strukturen und eine wachsende Bedeutung neuer Konfliktlinien: Migration, europäische Integration und Anti-Eliten-Stimmung. Der FPÖ ist es gelungen, diese Themen zu besetzen. Traditionelle ideologische Konfliktlinien, entlang derer sich vor allem SPÖ und ÖVP positioniert haben, sind in den Hintergrund getreten.