2009/2010: FrauenLeben – Frauenleben

Maria Stern: Mindestsicherung für Kinder

FR protokoll 20100519 209,3 KiB

Zusammenfassung

Maria Stern thematisiert in ihren Texten und Liedern den Alltag und die Schwierigkeiten allerziehender Mütter. Besonders finanziell haben viele von ihnen auch bei guter Ausbildung große Schwierigkeiten, die Unterstützung von staatlicher Seite lässt oft lange auf sich warten. Sie fordert daher eine Mindestsicherung für Kinder, was viele Konflikte entschärfen würde.

Mag. Ines Spinn: Polizeijuristin im Stuwerviertel

FR protokoll 20100427 125,8 KiB

Zusammenfassung

Das Stuwerviertel hat seit langem den Ruf eines Rotlichtviertels, die Prostituierten dort gehören zur untersten Schicht der SexarbeiterInnen in Wien: ca. 95 % sind Ausländerinnen, viele davon aus Osteuropa, die wenigen Inländerinnen sind überwiegend drogenabhängig.

Prostitution wird in Wien durch das Wiener Prostitutionsgesetz geregelt. Die Polizei kontrolliert die Einhaltung von Verbotszonen und Verbotszeiten, sowie das Gesundheitszeugnis der Frauen. Erst seit kurzem werden auch die Freier überprüft und bestraft.

Prof. Dr. Sigrid Jalkotzy-Deger: Ein Frauenleben als Wissenschaftlerin

FR protokoll 20100317 207,6 KiB

Zusammenfassung

Nach einer bemerkenswerten Laufbahn als Archäologin mit dem Forschungsschwerpunkt vorantikes Griechenland ist Sigrid Jalkotzy-Deger heute Vizepräsidentin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Begabung, Begeisterung für die minoische und mykenische Kultur und nicht zuletzt großes Durchhaltevermögen haben ihr diesen Lebensweg ermöglicht, trotz teilweise schwieriger Ausgangssituationen.

Sonja Högler: Rauchfangkehrermeisterin

FR protokoll 20100217 211,4 KiB

Zusammenfassung

Bildung und Engagement prägen das Leben von Sonja Högler, die als Rauchfang¬kehrerin mit abgeschlossenem Biologiestudium eine ungewöhnliche Laufbahn eingeschlagen hat. Sie erzählt über ihren Werdegang, ihren Alltag, den Beruf der Rauchfangkehrerin und ihre Tätigkeit als Berufsschullehrerin.

Christine Gattringer Schenkenfelder und Gusti Leitner: Bäuerinnen-Leben

FR protokoll 20100113 296,3 KiB

Zusammenfassung

„Bäuerin sein ist mehr als ein Beruf, es ist eine Art zu leben.“ An diesem Abend öffnen zwei engagierte Bäuerinnen aus dem oberösterreichischen Mühlviertel gleichsam ihr Hoftor und lassen uns in ihr Leben und in ihren Alltag blicken. Beide nahmen 2006 an einer ÖBV-Begegnungsreise einer Gruppe von Bäuerinnen nach Burkina Faso und Ghana teil, die von Renate Welsh als Schreibreise gestaltet wurde. Zehn Monate nach der Begegnung mit Bäuerinnen in der Sahelzone erfolgte auch ein Gegenbesuch von Frauen aus Burkina Faso nach Österreich. So gewannen alle Beteiligten einen Einblick in die Lebensrealität von Frauen eines anderen Kontinents.

Dr. Ilse Helbich: über ihr Leben und das älter werden

FR protokoll 20091206 280,1 KiB

Zusammenfassung

Die Schriftstellerin Ilse Helbich erzählt reflektiert und zugleich berührend aus ihrem Leben, sie fokussiert dabei besonders auf die Bereiche Soziales, Frauen und Weltanschauung und deren Veränderungen in ihrer Lebenszeit. Eine kleine Leseprobe aus dem autobiographischen Roman „Schwalbenschrift“ rundet den Abend ab.

Wir (Teil 2): FrauenLeben – Frauenleben

FR protokoll 20091125 200,0 KiB

Zusammenfassung

Wir gingen der Frage nach, wie Frauen einander unterstützen: Welche Signale senden Frauen aus, die Unterstützung brauchen? Welche Signale von anderen nehmen wir wahr und wie reagieren wir darauf? Sowohl materielle als auch seelische Unterstützung kamen zur Sprache. Im Umgang mit materieller Not vertrauen viele von uns auf Hilfsorganisationen und Initiativen, die Hilfe zur Selbsthilfe geben.

Wenn wir mit seelischen Problemen anderer konfrontiert sind, ist Achtsamkeit gefragt: Welche Signale nehme ich wahr? Was sind meine Motive zu helfen? Wie weit gehen meine Ressourcen? Als Unterstützung Gebende ist es uns wichtig, nicht zu entmündigen, zu bevormunden oder zu demütigen. Im Idealfall gelingt ein Geben und Nehmen auf Augenhöhe, das beide Seiten bereichert.

Mag.a Hilde Wolf und Bakk.a Umyma Eljelede: Gesundheitsberatung für Frauen aus von FGM betroffenen Ländern

FR protokoll 20091021 205,8 KiB

Zusammenfassung

Female Genital Mutilation FGM ist – trotz gesetzlicher Verbote – eine in vielen Ländern praktizierte schwere Körperverletzung an Frauen und Mädchen, betroffen sind 130 bis 160 Millionen weltweit. FGM ist in 28 afrikanischen Staaten üblich, kommt aber auch in Asien, Australien und Südamerika vor und ist somit keiner Religion zuzuordnen. Die häufigste Form ist zugleich die massivste: Entfernung der ganzen oder eines Teiles der äußeren Genitalien und Zunähen bis auf eine minimale Öffnung.

Die akuten und chronischen Folgen von FGM sind zahlreich und gravierend, von Infektionen und Verletzungen benachbarter Organe, über psychische und sexuelle Probleme, bis hin zu Komplikationen während der Schwangerschaft und Geburt.

In Österreich leben geschätzt 6.000 bis 8.000 Opfer von FGM. Die Beratungsstelle FEM Süd unterstützt und informiert seit 2007 gezielt von FGM betroffene oder bedrohte Frauen und Mädchen sowie Angehörige und MultiplikatorInnen.

Wir: FrauenLeben – Frauen leben

FR protokoll 20090916 202,6 KiB

Zusammenfassung

Wer oder was hat uns in unserem Leben geprägt? Die anwesenden Frauen schilderten prägende persönliche Faktoren wie Familie, Schulzeit, Kinder, Partnerschaften, Beruf und Schicksalsschläge, prägende Einflüsse wie politisches Klima oder Engagement, Feminismus, Kirche und andere Kulturen und prägende Werte wie Vertrauen, Menschlichkeit und Akzeptiert-Werden.